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Drei Tage im April

07.08.2005, 11.30 Uhr
Video/Film
Museum Europäischer Kulturen, Berlin  


Rahmenveranstaltung zur Ausstellung "Die Stunde Null - Überleben 1945"

Regie: R: Oliver Storz, 1995, 105 Min.

Der Spielfilm beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich kurz vor dem Ende des Zeiten Weltkrieges zugetragen hat.
Anfang April 1945 stehen im fiktiven Ort Nesselbühl drei verriegelte Viehwaggons mit ca. 250 eng zusammengepferchten, zugrunde gehenden Menschen. In der dritten Nacht werden die Wagen von einigen älteren Dorfbewohnern weggeschoben. Was sich in den drei Tagen und Nächten in dem kleinen Dorf ereignet, wird in diesem eindrucksvollen und betroffen machenden Film geschildert.



Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte - Eine Herausforderung

07.05.2005-24.07.2005
Ausstellung
Anti-Kriegs-Museum, Berlin  


Zeichnungen, Ölmalereien und Collagen von Manfred Franke und Uwe Peter Schubert.

Bilder, die ein dunkles Kapitel fokussieren und in der allgemeinen Vergangenheitsbewältigung ein eigenes Lich setzen sollen. Sie sind als malerisches Ausdrucksmittel ein Versuch mit der thematik frei, aber auch persönlich interpretierdn umzugehen. Keine Dokumentation mit Anspruch auf irgendeine Vollständigkeit - oder Replik auf eine allgemeine deutsche Schuld -, sondern Bilder einer Ausstellung, die in der Umsetzung die Vergangenheit zur Gegenwart machen. Es entstanden Sujets, die immer wieder fordern, die uns aber eine eigene Beklemmung im Werden der Bilder auferlegt haben. So gesehen: Eine Gratwanderung, welche die Künstler eingehen, um Stellung auf diesem Weg zu beziehen.

Bild: »Wann werden sie jemals lernen?« von Uwe Peter Schubert


 
Eintritt: frei.


Ein Tag für Demokratie

07.05.2005, 11.00 Uhr
Gedenkveranstaltung
Brandenburger Tor, Berlin  


Eröffnung der Veranstaltung "Ein Tag für Demokratie" durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit mit anschießendem Informationsprogramm - abends "Konzert für Demokratie" - ein Konzert mit Ansage.


Ein Tag für Demokratie

08.05.2005, 11.00 Uhr
Gedenkveranstaltung
Brandenburger Tor, Berlin  


Eine Veranstaltung des Senats von Berlin (Senatskanzlei), die von den Erstunterzeichnern des Aufrufs mitgetragen wird, am Brandenburger Tor und in der Straße des 17. Juni.

11 Uhr Beginn Informationsprogramm, Konzert
14 Uhr Hauptbühne - Statements »Ein Tag für Demokratie« von prominenten Künstlern, Sportlern u.a.
15 Uhr Übertragung der zentralen Gedenkveranstaltung aus dem Deutschen Bundestag mit der Rede des Bundespräsidenten
16.10 Uhr Bühnenprogramm

weitere Veranstaltungen:
12.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst, St. Hedwigs Kathedrale
14 Uhr Kranzniederlegung, Neue Wache
15 Uhr Sonderkonzert des Ensembles der Komischen Oper Berlin (Ausschnitte aus der Oper »Die Weiße Rose« von Udo Zimmermann)
20 Uhr Aufführung von Benjamin Brittens "War Requiems" durch den Karl-Forster-Chor im Großen Saal der Philharmonie in Kooperation mit der Chorale Saint-Michel Luxemburg.

Schirmherrschaft: Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und der luxemburgische Minister für Kultur, Hochschulen und Forschung, Francois Biltgen.



Emigrantenschiff - Thematische Stadtrundfahrt mit dem Schiff

08.05.2005, 15.30 Uhr
Bootstour
Berlin


Nach ihrer Machtergreifung im Jahre 1933 vertrieben die Nationalsozialisten politische Gegner und jüdische Bürger. Viele der Exilierten verließen Deutschland mit dem Schiff; die Ozeandampfer fuhren in die USA, nach Südamerika oder China. Auf der Sonderthemenfahrt "Emigrantenschiff" werden die einstigen Arbeitsplätze und Wohnungen von Berliner/innen, die dem Terrorregime entkamen, thematisiert. Mit dabei sind Kurt Tucholsky und Else Lasker-Schüler, Albert Einstein und Walter Gropius, Ernst Reuter und Friedrich Hollaender u.a. Ein Schauspieler liest Gedichte, Briefe und aus den Memoiren der Exilierten. Begleitet werden die 3-stündigen Fahrten, die an 10 Sonntagen im 14-tägigen Rhythmus stattfinden werden, von zeitgenössischer Prosa, Lyrik und Musik.

Abfahrtstellen: Märkisches Ufer, Reederei Riedel, Nähe Märkisches Museum, U-/S-Bhf. Jannowitzbrücke, U-Bhf. Märkisches Museum, Schiff: Perle. Weitere Informationen: Tel. 030.2154450, email: info@berliner-geschichtswerkstatt.de.

 
Eintritt: 13,00. Ermäßigt Kinder bis 14 Jahre frei.



Emigrantenschiff - Thematische Stadtrundfahrt mit dem Schiff

11.09.2005, 15.30 Uhr
Bootstour
Berlin


Nach ihrer Machtergreifung 1933 vertrieben die Nationalsozialisten politische Gegner und jüdische Bürger. Viele der Exilierten verließen Deutschland mit dem Schiff; die Ozeandampfer fuhren in die USA, nach Südamerika oder China. Auf der Sonderthemenfahrt "Emigrantenschiff" werden die einstigen Arbeitsplätze und Wohnungen von Berlinern, die dem Terrorregime entkamen, thematisiert. Mit dabei sind natürlich Kurt Tucholsky und Else Lasker-Schüler, Albert Einstein und Walter Gropius, Ernst Reuter und Friedrich Hollaender sowie viele andere. Ein Schauspieler liest Gedichte, Briefe und aus den Memoiren der Exilierten.

Begleitet werden die 3-stündigen Fahrten, die an 10 Sonntagen im 14-tägigen Rhythmus stattfinden werden, mit zeitgenössischer Prosa, Lyrik und Musik.

Abfahrtstellen: Märkisches Ufer, Reederei Riedel, Nähe Märkisches Museum, U-/S-Bhf. Jannowitzbrücke, U-Bhf. Märkisches Museum, Schiff: Spreeperle.

Weitere Informationen: Tel. 030.215 44 50, email info@berliner-geschichtswerkstatt.de

 
Eintritt: 13,00. Ermäßigt Kinder bis 14 Jahre frei.



Ende und Neubeginn - Der 8. Mai 1945

05.05.2005-08.05.2005
Lesung/Vortrag
Willy-Brandt-Haus, Berlin  


Im Atrium des Willy-Brandt-Hauses

Donnerstag, 18 Uhr: Opfer/Täter Gespräch - Andreas Klewitz (Das Lied der Polyphem, Parthas) und Franz von Hammerstein (KZ Buchenwald, Dachau, Mitbegründer der Aktion Sühnezeichen) , 20 Uhr: Literarische Zeugnisse - Lesungen ausgewählter Teste vom Imre Kertesz, Ruth Klüger, Primo Levi, Alfred Andersch, Hans Lebert, Jorge Semprun u. a., Moderation: Klaus Wettig, 22 Uhr: Film "Ich war neunzehn" (Konrad Wolf).

Freitag, 19.30 Uhr: Alliierte/Nachbarländer
Eröffnung der Ausstellung mit Fotografien von Margaret Bourke White, Jewgeni Chaldej, Lee Miller, Richard Petersen, Tony Vaccaro und anonymen Agenturfotografen, 21 Uhr: Buchvorstellung: Oliver Lubrich (Hg.) "Reisen ins Reich". Ausländische Autoren berichten aus Deutschland (eichborn, Andere Bibliothek), 22.30 Uhr: Film: Chaldej etc. "The Return (Henri Cartier-Bresson).

Samstag - Exil
18 Uhr: Buchvorstellung: Richard Dove "Fremd ist die Stadt und leer... (Parthas Verlag) und andere literarische Zeugnisse: Stefan Zweig, Alfred Kerr, Günther Anders, Hannah Arendt, Alfred Döblin, Thomas Mann, Klaus Mann, Arthur Koestler u. a., Moderation: Kalus Wettig, 20 Uhr: vorwärts-Veranstaltung: Sozialdemokraten im Exil, Protokolle des Amsterdamer "Komitees für Flüchtlinge", Buchvorstellung: Laurent Fischer "Der Mensch ist nichts ohne Ausweis". Die Erinnerungen Walter Fischers (vorwärts buch), 22 Uhr Film "der Ruf" (Josef von Baky).

Sonntag - Ende und Neubeginn
18 Uhr Buchvorstellung: Walter Kempowski im Gespräch mit Michael Rutschky "Echolot, Abgesang 45" (Knaus Verlag), 20 Uhr Gespräch: Wilfried F. Schoeller: Diese merkwürdige Zeit (Die Neue Zeitung, Büchergilde Gutenberg) und Egon Bahr (angefragt); 22 Uhr Film "In jenen Tagen" (Wolfgang Staudte).

Für den Einlass zur Ausstellung bitte Ausweis mitbringen.

Bild: Abraham Pisarek. Willy-Brandt-Haus


 
Eintritt: frei.


Erinnerungen Raum geben: Making memories matter

17.06.2005-31.07.2005
Ausstellung
Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin  


In Zusammenarbeit mit dem Age Exchange Reminiscence Center London entstand dieses intergenerative Projekt zum Thema "Krieg erleben und überleben". Ältere Menschen aus England, Finnland, Tschechien, Spanien, Rumänien, Polen und Deutschland gestalteten unter künstlerischer Anleitung persönliche "Erinnerungskisten" und machten damit individuelle Lebensgeschichten zu Ausstellungsobjekten der Zeitgeschichte.

Begleitend zur Ausstellung finden ab März 2005 Symposien, medienpädagogische Workshops und Erzählcafés von Älteren für Jugendliche statt.

 
Eintritt: frei.



Erinnerungszeuge - der "Großbelastungskörper" in der General-Pape-Straße

15.08.2005-20.08.2005, 9.00-13.00 Uhr
Workshops
Museen Tempelhof-Schöneberg mit Jugend Museum, Berlin  


Jugendgeschichtswerkstatt in Kooperation mit Denkmal an Berlin e.V.

Ab 10. Klasse



Ernährungsforschung am Beispiel Ernst Günther Schenck - SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptmann

24.05.2005, 20.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Schwartzsche Villa, Berlin  


Referent: Christoph Kopke

Christoph Kopke hat sich intensiv mit Ernst Günther Schenck befasst. Er ist vielen Menschen durch den Film "Der Untergang" bekannt, dort taucht er als der "gute Arzt im Führerbunker" auf. Christoph Kopke beschreibt den Werdegang eines Arztes und Wissenschaftlers, seine NS-Karriere, aber auch die Zeit nach 1945.



Ernährungsprobleme in aktuellen Krisengebieten

07.06.2005, 20.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Schwartzsche Villa, Berlin  


Referent: Horst Müller

Der Vortrag beschreibt die Vorgehensweise des Bundesministeriums in aktuellen Kriegsgebieten, wenn vor Ort versucht wird zu helfen. Vor allem werden Hilfsmaßnahmen zur Ernährung der Bevölkerung beschrieben.

Bild: Berlin 1945. Sowjetsoldaten geben Brot an die Bevölkerung aus. Foto: Arkadi Samoilowitsch Schaichet (1898-1959). RIA Nowosti, Radio Echo Moskau, www.kriegsende.aktuell.ru.



Eröffnung der Open-Air-Ausstellung

10.09.2005, 14.00 Uhr
Ausstellung
General-Pape-Straße  


Eröffnung der Open-Air-Ausstellung (in der General-Pape-Straße) am Tag des Offenen Denkmals.


Eröffnungsveranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

10.05.2005, 14.00 Uhr
Gedenkveranstaltung
Holocaust-Mahnmal, Berlin  


Zur Einweihung des Holocaust-Mahnmals


Es begann mit einem Kuß. Deutsch-alliierte Liebesbeziehungen nach 1945

21.10.2005-19.03.2006
Ausstellung
AlliiertenMuseum, Berlin  


Liebesbeziehungen sind Privatangelegenheit. Wenn es sich allerdings um Liebesbeziehungen zwischen alliierten Besatzungssoldaten und deutschen Frauen handelt, dann berühren sie die Sphäre der großen Politik. Da kann eine deutsch-alliierte Hochzeit auch als politischer Akt gesehen werden.

Zum Ende des Gedenkjahres „2005 – Krieg und Frieden“ geht die Sonderausstellung des AlliiertenMuseum der Frage nach, wie in den alliierten Nationen und Gesellschaften einerseits und in Deutschland andererseits mit dem Phänomen umgegangen wurde, daß es nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu einer zahlenmäßig erheblichen „Fraternisierung“ zwischen ehemaligen Feinden kam. Trotz anfänglich strenger Verbote waren auch in der ehemaligen Metropole Berlin Liebesbeziehungen zwischen alliierten Besatzungssoldaten und deutschen „Fräuleins“ an der Tagesordnung. Die Aufhebung des Heiratsverbotes Ende 1946 nutzten Tausende von Frauen, um als deutsche „Kriegsbraut“ nach Frankreich, Großbritannien oder in die Vereinigten Staaten auszuwandern.

Die Ausstellung zeigt die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um diese Beziehungen, sie erläutert die administrativen Regelungen und sie macht individuelle Erfahrungen sichtbar. Die Art und Weise, wie man in Frankreich, Großbritannien und den USA mit den „Kriegsbräuten“ umging, ist immer auch ein Spiegel der politischen Beziehungen zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern gewesen. Die Offenheit, mit der die USA die „Kriegsbräute“ empfing, entspricht der ausgestreckten Hand, mit der die USA der jungen Bundesrepublik politisch und wirtschaftlich auf die Beine half. An den Schwierigkeiten, die viele deutsch-französische Ehepaare in Frankreich hatten, zeigt sich dagegen, wie steinig der Weg zur Aussöhnung der beiden Nationen war.

Für die Ausstellung wird in Museen, Sammlungen und Archiven in London, Paris und Washington, DC, recherchiert. Deutsch-alliierte Ehepaare und Zeitzeugen steuern eine Vielzahl der privaten Exponate bei. Zur Ausstellungseröffnung erscheint ein dreisprachiger Begleitband mit wissenschaftlichen Essays und Zeitzeugenberichten.

Bild: Aufruf an alliierte Soldaten



Ester Golan

02.02.2005, 19.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Rathaus Schöneberg, Berlin  


Wir waren Nachbarn - 92 Biographien von jüdischen Zeitzeugen - Rahmenprogramm

Ester Golan, eine Zeitzeugin aus Israel, überlebte durch "Kindertransport" nach England.

Im Alt-Schöneberger Saal



Europa der toten Hände - Sonnenblumenoasen gegen Kriege und Gewalt

04.03.2005-31.03.2005
Ausstellung
Universität der Künste, Berlin  


"Sonnenblumen stehen weltweit für Frieden - sie haben eine Botschaft, die alle verstehen", kommentiert der Künstler, Baumpate und "Kulturbefragte" Ben Wagin. Deshalb soll ein Meer von Sonnenblumen an den Plätzen entstehen, an denen 1945 Menschen umkamen. Den Auftakt für die Aktion bildet die Ausstellung in der Universität der Künste, die dann ab April in Ben Wagins Garten am Gleisdreieck wandert. Raumbestimmend sind das große Gorbatschow-Bild und Ben Wagins Skulptur "Berliner Mitte". Zur Eröffnung am 3. März 2005 kann man die vom Künstler selbst entworfenen und zusammengestellten Samentütchen mit historischen Sorten aus fünf Kontinenten erstmalig für 1 € kaufen. Am 14. April fahren Kinder der Neuköllner Regenbogengrundschule als "Sonnenboten" mit einem Sonderzug der S-Bahn durch die Stadt und ins Brandenburger Umland, Sonnenblumensamen im Gepäck. "Wir finden, das ist eine intelligente Aktion, um auf 60 Jahre Frieden aufmerksam zu machen", meint der Sprecher der Berliner Wasserbetriebe Eike Krüger. Das Versorgungs-Unternehmen ist eines der zahlreichen Berliner Sponsoren wie z.B. GASAG, Vattenfall, BSR, S-Bahn und Pluta, die der Künstler für seine Botschaft gewinnen konnte.


Europäische Lebenswege im Umbruch: Nach-Kriegs-Erleben aus unterschiedlichen kulturellen Blickwinkeln

13.11.2005, 15.00 Uhr
Führung
Museum Europäischer Kulturen, Berlin  


Führung und Gesprächsrunde anlässlich der Berliner Tage des interkulturellen Dialogs.


Exil

07.05.2005, 18.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Willy-Brandt-Haus, Berlin  


Buchpräsentation: Richard Dove "Fremd ist die Stadt und leer" (Parthas Verlag) und andere literarische Zeugnisse: Stefan Zweig, Alfred Kerr, Günther Anders, Hannah Arendt, Alfred Döblin, Thomas Mann, Klaus Mann, Arthur Koestler u.a. Moderation: Klaus Wettig.

Im Anschluss daran findet um 20 Uhr eine vorwärts-Veranstaltung statt mit dem Thema "Sozialdemokraten im Exil", Protokolle des Amsterdamer "Komitees für deutsche Flüchtlinge" und eine Buchvorstellung von Laurent Fischer "Walter Fischer. Ein deutscher Journalist gegen Hitler". Erinnerungen (vorwärts buch).
Um 22 Uhr beginnt der Film "Der Ruf ...", Regie Josef von Baky; Drehbuch: Fritz Kortner.

Bild: Hermann Claasen. Willy-Brandt-Haus



Fachtagung zu Thema "Technik und Krieg"

05.05.2005-08.05.2005, 14.00 Uhr
Fachpublikum
Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin  


Die Jahrestagung der Gesellschaft für Technikgeschichte stellt das Thema "Technik und Krieg" in ihren Mittelpunkt. Neue Forschungsergebnisse ermöglichen einen differenzierten kritischen Blick auf Kriegstechnik. Schwerpunkte der Tagung werden sein:
- die Zusammenhänge zwischen zivilen und militärischen Entwicklungen
- die Bedeutung von Großwaffensystemen und Kleinwaffen für die Kriegsführung
- die Bedeutung einzelner Personen oder Personengruppen für die militärischen Entwicklungen
- die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen von Arbeiter/innen in der Rüstungsproduktion
- Kriegstechnik und Geschlechterverhältnisse
- die Darstellung des Krieges im Museum.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 030.902 54 110 oder borgmann@dtmb.de.


Ferien vom Kalten Krieg - Die Geschichte der Berliner Kinderluftbrücke 1953-1957

20.01.2005-12.04.2005
Ausstellung
AlliiertenMuseum, Berlin  


Die Geschichte der Berliner Luftbrücke 1948/49 ist von der historischen Forschung intensiv untersucht worden. Über die Geschichte des Berliner "Kinderlifts" wissen wir dagegen äußerst wenig. Schon bald nach der Entstehung der beiden deutschen Staaten im Jahre 1949 hatten sich viele Menschen in Ostdeutschland entschieden, die DDR zu verlassen und in den Westen zu gehen. Doch die Westsektoren von Berlin konnten die ständig steigende Zahl der Flüchtlinge, alleine 1952 und 1953 über 400.000, nur schwer versorgen. Vor allem gegen die Not der Familien musste etwas getan werden. Der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR) war entscheidend daran beteiligt, als die Idee einer Kinderluftbrücke entwickelt wurde. Weitere Aktive auf deutscher Seite waren die Stiftung Hilfswerk Berlin, der Berliner Senat und das Deutsche Rote Kreuz. Hand in Hand arbeiteten sie mit der US Air Force in Tempelhof zusammen, um über einen Zeitraum von fünf Jahren jeden Sommer bedürftige Kinder in die Bundesrepublik zu fliegen, wo sie bei Gastfamilien oder Jugendeinrichtungen untergebracht wurden. Rund 10.000 Kinder konnten aufgrund der Berliner Kinderluftbrücke Ferien vom Kalten Krieg machen. Die Ausstellung basiert auf zeitgenössischen Fotos und Dokumenten, die durch Filmbeiträge und Zeitzeugeninterviews ergänzt werden.

 
Eintritt: frei.


Fernsehgottesdienst des ZDF

08.05.2005, 9.30 Uhr
Gedenkveranstaltung
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin  


Die Predigt hält Bischof Dr. Wolfgang Huber. Voraussichtlich werden der Bischof von Coventry und der Erzbischof von Wolgograd mitwirken.

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Museumspädagogischer Dienst Berlin,
Klosterstrasse 68, 10179 Berlin, info@kulturprojekte-berlin.de
MD-Infoline: 030-90 26 99 444
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