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Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

04.06.2005, 11.30-13.30 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

18.06.2005, 16.15-18.15 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Mit Ausstellungsführung Deutsches Historisches Museum. Sie findet 45 Minuten vor dem Tourbeginn statt.
Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

26.06.2005, 13.00-17.00 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Mit Ausstellungsführung Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst.
Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne Ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

03.07.2005, 11.30-13.30 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

09.07.2005, 11.30-13.30 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne Ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

16.07.2005, 16.15-18.15 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

24.07.2005, 11.00-15.00 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Mit Ausstellungsführung Museum Europäischer Kulturen Dahlem.
Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne Ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

31.07.2005, 13.00-17.00 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Mit Ausstellungsführung Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst.
Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

06.08.2005, 11.30-13.30 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne Ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

13.08.2005, 16.15-18.15 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945 - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

28.08.2005, 13.00-17.00 Uhr
Stadtführung
Berlin


Der zeitreisen-Shuttle stellt in einer multimedialen Stadtrundfahrt die letzten Kriegswochen und die direkte Nachkriegszeit Berlins vor. In dem mit Flatscreens ausgestatteten Bus machen Film-, Bild- und Tonmaterialien Geschichte an den Originalschauplätzen lebendig. In Blenden werden Bilder vom zerstörten Berlin mit der Zeit davor sowie mit dem heutigen Stadtbild konfrontiert. Das neue touristische Format der Videobustour vermittelt Ereignisse in Berlin im Jahre 1945 anschaulich und spannend.

Mit Ausstellungsführung Museum Europäischer Kulturen Dahlem.
Abfahrt: vor dem Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden.

Der Zeitreisen-Shuttle bringt die Teilnehmer nach Ende der Führung wieder zum Ausgangsort zurück. Weitere Informationen unter Tel. 030.44 02 44 50.

 
Eintritt: 10,00 (ohne Ausstellungsbesuch). Ermäßigt 7,50.



Berlin 1945: der private Blick. Fotografien amerikanischer, britischer und französischer Soldaten

03.05.2005-04.09.2005
Ausstellung
AlliiertenMuseum, Berlin  


Die Ausstellung konzentriert sich auf den unmittelbaren Beginn der deutschen und internationalen Nachkriegsgeschichte in Berlin. Wie haben die Soldaten der Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich im Sommer 1945 die Hauptstadt des besiegten Kriegsgegners erlebt, eine Stadt, die im permanenten Bombenkrieg zermürbt und bei der militärischen Eroberung total zerstört worden war? Die bisher unbekannten Fotografien stammen vorwiegend aus sowjetischer Provenienz. Neben der reinen Dokumentation zum Aussehen und Leben der Stadt erzählt die Ausstellung, wer die Fotos gemacht hat, und welche Eindrücke diese Bilder bei den Menschen hinterließen, die fortan als Sieger und Besatzer die Verantwortung trugen.

Bild: Foto: McDaniel / Alliiertenmuseum


 
Eintritt: frei.


Berlin, Mai 1945 - Trümmerhaufen und Neuanfang

13.04.2005, 19.30 Uhr
Lesung/Vortrag
URANIA, Berlin  


Urania-Reihe: Berlin und der 8. Mai 1945

Prof. Dr. Laurenz Demps, Stadthistoriker, Institut für Geschichtswissenschaften, HU Berlin.

Einen Trümmerhaufen bei Potsdam, so nannte Berthold Brecht nach seiner Rückkehr Berlin. Wie sah die Stadt nach fast 390 Luftalarmen und 29 Großangriffen der alliierten Bomberflotten sowie einer der größten und der letzten Schlachten des 2. Weltkrieges in Europa aus? Wie groß war die Vernichtung der Substanz der Stadt, und wie groß waren die Zerstörungen? Welche Möglichkeiten des materiellen Überlebens gab es, und wo lagen die Quellen des Neuanfangs?

 
Eintritt: 5,00, Mitglieder 3,50. Ermäßigt 4,50, Schülergruppen mit Ausweis 2,50.



Berlin: Frontstadt, Kunststadt, Hauptstadt

11.01.2006, 19.30 Uhr
Gespräch/Diskussion
Martin-Gropius-Bau, Berlin  





Berliner Ballade

02.12.2005, 19.30 Uhr
Video/Film
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin  


Die deutsche Gesellschaft unter alliierter Besatzung 1945-1949

Spielfilm, Deutschland 1948. Regie: R.A. Stemmle, Buch: G. Neumann. Mit Gerd Fröbe und Tatjana Sais.

Einführung: Paul Werner Wagner



Berliner Kindheit zwischen 1945 und 2005

08.05.2005-31.07.2005
Ausstellung
Museum Ephraim-Palais, Berlin  


Das kulturgeschichtlich angelegte und auf Berlin konzentrierte Projekt will die Auswirkungen der Nachkriegsentwicklung auf Familien, Kinder und Jugendliche in ihrer Sozialisation, in Bewusstsein und Prägung in Bezug auf die historischen Ereignisse und Auswirkungen bis zum Jahr 2005 untersuchen und u. a. in interaktiven Dialogen mit Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten erforschen.

Das Ausstellungsprojekt vermittelt sein Anliegen in sechs Unterthemen: Familie, Schule, Freundschaften, Spiele, Feste und Feiern, Vorbilder/Idole, mit denen 60 Jahre Nachkriegsgeschichte in Ost- und Westberlin nachgezeichnet werden.

Als Ausstellungsexponate sind historische Dokumente und Objekte aus unterschiedlichen Kindheitsjahren zwischen 1945 und 2005 vorgesehen sowie Rauminstallationen und Klangwelten, mit denen die Authentizität der einzelnen Epochen verstärkt wird.

Ebenfalls wesentlicher Bestandteil ist eine die Ausstellung begleitende Multimediapräsentation. Neben der Ausstellung, die sich dem Thema auf rund 800 qm nähert, finden interaktive Begleitprogramme statt. So widmet sich ein Schülerprojekt mit zwei 10ten Klassen der Oberschule am Köllnischen Park in Form von Interviews der Zeitzeugenrecherche - auch im Elternhaus. Die seit 1945 im Ost- wie Westteil Berlins erlebten und erzählten Geschichten werden gesammelt, analysiert und eigenständig kommentiert. Durch diesen interaktiven Prozess sollen Jugendliche die Möglichkeit erhalten, "nüchternen" Geschichtsdaten persönliche und kulturgeschichtlich relevante Erfahrungen zuordnen zu können. Eine eigene und von der Ausstellung unabhängige Dokumentation dieser Schülerarbeitsergebnisse ist geplant. Ferner sind in Kooperation mit der Berliner Geschichtswerkstatt mehrere musikalische Rückblicke auf sechzig Jahre Musikgeschichte Berlins vorgesehen. Anhand ausgewählter Beispiele werden Hits von früher beispielsweise zu Technoversionen des 20. Jahrhunderts.

Am 21. Mai und 9. Juli im Rahmen eines TTP (Time-Travel-Project) finden in Zusammenarbeit mit der Berliner Geschichtswerkstatt Diskoveranstaltungen statt, bei der die vergangenen 60 Jahre musikalisch hörbar werden.

Bild: Otto Donath


 
Eintritt: 3,00. Ermäßigt 1,50.


Berliner Schnitzel und andere Geschichten zur Geschichte Reinickendorfs 1930 - 1965

27.05.2005-29.01.2006
Ausstellung
Heimatmuseum Reinickendorf, Berlin  


Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten sich im Norden Berlins zahlreiche große Firmen wie Borsig, Argus und die Deutsche Metallpatronen Fabrik angesiedelt, sodass bei der Bezirksreform im Jahre 1920 Reinickendorf zu den führenden Industriebezirken Berlins zählte. Durch die Umstellung aller Betriebe auf Rüstungserzeugnisse wurde Reinickendorf im Zweiten Weltkrieg eine der Waffenschmieden Deutschlands, deren Produktion durch den Einsatz von Zwangsarbeitern ermöglicht wurde. Vor allem in den Ortsteilen Tegel, Wittenau und Reinickendorf erstreckten sich riesige Zwangsarbeiterlager und prägten das Straßenbild. In der Flottenstraße an der S-Bahntrasse befand sich ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen, in dem vor allem ungarische Jüdinnen untergebracht waren. Die Geschichten, die von älteren Bewohnern Reinickendorfs seit 2002 über die Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg erzählt und vom Museum gesammelt werden, stellen den Alltag vor dem Hintergrund der »großen Geschichte« dar. Kleinteilig und fragmentarisch ergeben sie ein Bild, in dem zwar einige Stücke fehlen, das aber gut zu verstehen ist.

»Berliner Schnitzel« heißt das Buch, das im Dezember 2004 erschien und die Zeit bis 1950 abbildet, ein weiterer Band mit Geschichten bis 1965 folgt im Herbst 2005. Der Titel meint zunächst etwas Essbares, Schnitzel steht aber natürlich auch für Schnipsel: Erinnerungsschnipsel, Textschnipsel. Die Geschichten wurden aufgezeichnet und dann redaktionell bearbeitet. In der Ausstellung sind sie an Hörstationen zu rezipieren. Sie werden von den etwa 15 Autoren vorgelesen. Im Jahr 1930, mit dem die ersten Textstücke beginnen, waren die ältesten Erzähler acht oder neun Jahre alt. In diesem Jahr hat es bei Möbel Schwarz gebrannt. Zehn Jahre später wurden in dem Betrieb berühmte Propeller für Kampfflugzeuge hergestellt. Die Geschichten der Erinnerungswerkstatt greifen bekannte Themen wie Essen, Bombenkrieg, Zwangsarbeit und Blockade auf, ohne sie aber in den Vordergrund zu rücken. Fakten stehen nicht im Mittelpunkt, sie stellen eher die Bedingungen für persönliche Erlebnisse und Entwicklungen dar. Das eigentliche Interesse der Erzähler gilt dem Umgang mit der alltäglichen Realität. Die Besucher können so ein Gefühl für die erzählenden Personen entwickeln, deren Biografien immer deutlicher hervortreten. Wie ein zweites Bild legen sich die erzählten Geschichten über das Bild der "großen Geschichte".

Bild: Zwangsarbeiter bei der Bombenentschärfung Berlin 1944. Foto: Landesarchiv Berlin


 
Eintritt: 1,00. Ermäßigt 0,50.


Bernhard Heiliger (1915-1995): Kosmos eines Bildhauers

05.11.2005-15.01.2006
Ausstellung
Martin-Gropius-Bau, Berlin  


Eine Ausstellung der Bernhard-Heiliger-Stiftung, Berlin unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestags.

Die durch Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie ermöglichte Retrospektive findet anlässlich des 90. Geburtstages von Bernhard Heiliger im Erdgeschoss und Lichthof des Martin-Gropius-Baus statt. Sie ist verbunden mit der Publikation seines abschließenden Werkverzeichnisses, dem Ergebnis von fast zehn Jahren Forschungsarbeit der Bernhard-Heiliger-Stiftung. Der thematische Schwerpunkt der Ausstellung wird auf den 50er und 60er Jahren liegen und soll Heiligers herausragende künstlerische Rolle im Nachkriegsdeutschland rekonstruieren.

Kernstück der Ausstellung wird die Aufhängung von Kosmos 70 im Lichthof des Martin-Gropius-Baus sein. Diese zweiteilige Skulptur (9 x 18 x 4 m) war von 1970 bis 1994 im Foyer des Berliner Reichstags installiert und wurde im Zuge des neuerlichen Umbaus des Gebäudes durch Sir Norman Foster entfernt.

Zeitgleich zur Retrospektive wird unter der Regie des Kurators der Kunstsammlung des Bundestages, Dr. Andreas Kaernbach, eine Ausstellung im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus stattfinden, die Leben, Werk und Arbeit von Bernhard Heiliger im Spiegel der Fotografie beleuchtet.

Im Anschluss an die Berliner Ausstellung wandert ein Großteil der Exponate von Februar bis Juni 2006 in das Museum Würth, Künzelsau.

Bild: Teil der Installation "Kosmos 70", während der Ausstellung im Lichthof des Martin-Gropius-Baus



Bernhard Heiliger und Bernhard Heisig - zwei Künstler im geteilten Deutschland

15.12.2005, 20.00 Uhr
Gespräch/Diskussion
Martin-Gropius-Bau, Berlin  


Podiumsgespräch mit Peter H. Feist, Werner Hofmann und Manfred Schneckenburger. Gesprächsleitung: Fritz Jacobi - Kustos der Nationalgalerie - und Eckhart Gillen.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Nationalgalerie Staatliche Museen zu Berlin und der Bernhard-Heiliger-Stiftung im Lichthof.

 
Eintritt: frei.



Bernhard Heisig - Die Wut der Bilder

22.10.2005-29.01.2006
Ausstellung
Martin-Gropius-Bau, Berlin  


Gemeinsame Ausstellung des Museums der bildenden Künste Leipzig, K 20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, der Nationalgalerie Berlin und des Museumspädagogischen Dienstes Berlin (MD Berlin).

Persönlichkeit und Werk von Bernhard Heisig standen im Zentrum des seit 1990 andauernden Bilderstreites um die Bewertung der Kunst in der DDR, der Anfang 1998 in der Debatte um die Ausstattung des Reichstages mit Kunstwerken gipfelte. Einem ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und Funktionär eines 'verbrecherischen Regimes' wollte man keinen Platz einräumen im Parlament des vereinten Deutschland. Die damals populären Ressentiments gegenüber 'Staatskünstlern' verdeckten den Blick auf ein Werk, das bereits in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit der Doktrin des Sozialistischen Realismus in der DDR gebrochen hat durch Bilder des Zweifels und der Verzweiflung über die physischen und mentalen Zerstörungen, die der Krieg in Deutschland hinterlassen hat. Deshalb ist diese Ausstellung ein zentraler Beitrag zum Themenjahr "Krieg und Frieden", das von der Bundesregierung und dem Senat von Berlin anlässlich des 60. Jahrestages der Kapitulation mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen ausgerichtet wird.

Heisig hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er Täter und Opfer der Zeitläufe war. Seine künstlerische Leistung liegt in der steten künstlerischen Auseinandersetzung mit einer Biografie, die aus Krieg und Diktatur in eine weitere Diktatur und den Kalten Krieg überging. Die Ausstellung und der begleitende Katalog sollen Auskunft über Werk und Leben Bernhard Heisigs geben, angefangen mit der Frage, wie der 1943 Achtzehnjährige zur Waffen-SS kam und wie er sich sein Leben lang mit den Traumata des Krieges auseinandergesetzt hat, bis zu den Konflikten um den "verordneten Antifaschismus", mit dem sich die SED-Diktatur zu legitimieren suchte. Seine Gemälde zum Weihnachtstraum des unbelehrbaren Soldaten, zu Christus, der als Soldat den Gehorsam verweigert, zeigen die Möglichkeiten individueller Wandlung.

Die Ausstellung zeigt mit 71 Gemälden und 62 grafischen Arbeiten die wichtigsten Werkzyklen: Es sind die Porträts und Schauplätze aus der eigenen Erfahrungswelt, die ihn bis heute beschäftigen. In immer wieder neuen Kombinationen und Varianten treten in seinen Gemälden im Grunde nur drei Protagonisten auf, um die sich das Karussell der Figuren, Requisiten und Landschaften dreht: die Gestalt des unbelehrbaren Soldaten, die in einigen Fällen Porträtähnlichkeit mit dem Maler annimmt, die Mutter und der Sohn. Wichtigster Schauplatz seiner Bilder ist seine Heimatstadt Breslau, in der er bis zum 6. Mai 1945 als Verteidiger der "Festung Breslau" ausharren musste. In seinen Atelierbildern zeigt sich der Maler als Schöpfer und Erdulder inmitten seiner ihn bedrängenden Erinnerungsbilder.

Im DuMont Literatur und Kunstverlag erscheint der Katalog mit 374 Seiten und zahlreichen Abbildungen, in dem erstmals Biographie und Werk historisch-kritisch erschlossen werden durch Bildvergleiche und unveröffentlichte Dokumente über die kunstpolitischen Konflikte.

Ausstellung und Katalog wurden ermöglicht durch eine großzügige Förderung der Kulturstiftung des Bundes und eine Zuwendung der ALTANA AG Bad Homburg, des weiteren von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

>> Website der Ausstellung

Bild: Bernhard Heisig: Zauberlehrling


 
Eintritt: 5,00. Ermäßigt 3,00.


Bersarin, Nikolaj. Generaloberst, Stadtkommandant (Berlin)

21.04.2005-26.06.2005
Ausstellung
Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Berlin  


Gastausstellung des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst mit Ergänzungen zu Marzahn-Hellersdorf.

Am 21. April 1945 erreichte die 5. Stoßarmee unter Generaloberst Nikolaj Bersarin als erster sowjetischer Verband in Marzahn den östlichen Stadtrand Berlins. Drei Tage später, während in der Innenstadt noch die Kämpfe tobten, wurde Bersarin zum Berliner Stadtkommandanten ernannt und begann, das Überleben und den Aufbau des zivilen Lebens zu organisieren. Die Ausstellung widmet sich dem Leben Bersarins, das von seinem 14. Lebensjahr bis zu seinem frühen Unfalltod von Krieg und Militär geprägt war. Waren die Verdienste Bersarins in der unmittelbaren Nachkriegszeit noch unumstritten, so entbrannte mit dem Kalten Krieg eine im Grunde bis heute anhaltende Debatte um die Bewertung seiner Leistungen.

Bild: Nikolaj Bersarin


 
Eintritt: frei.

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Museumspädagogischer Dienst Berlin,
Klosterstrasse 68, 10179 Berlin, info@kulturprojekte-berlin.de
MD-Infoline: 030-90 26 99 444
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