Museum: Museum der bildenden Künste Leipzig

Straße: Katharinenstraße 10
Plz.: 04109 
Ort: Leipzig

Telefon: 0341-21699914
Telefax: 0341-21699999
E-Mail: mdbk@leipzig.de
Im Internet: www.mdbk.de

Öffnungzeit: Geöffnet Di, Do - So 10:00 bis 18:00 und Mi 12:00 bis 20:00.

Verkehrsverbindung:

Leipzig- Hbf.

Nach rund 60 Jahren vorläufiger Unterbringung in fremden Quartieren hat das Leipziger ‚Bildermuseum’ am Sachsenplatz wieder ein eigenes Domizil. Wie im ersten Museumsbau am Augustusplatz (1943 bei einem Bombenangriff zerstört) ist die bedeutende Sammlung an einem zentralen Ort der Stadt für die Leipziger und ihre Gäste zugänglich. Das Gebäude, nach Plänen des Berliner Architekturbüros Hufnagel/Pütz/ Rafaelian, ist als Kubus mit einer gläsernen Außenhaut konzipiert. Sein wesentliches Merkmal ist sein Raumkonzept von klassischer Museumsraumarchitektur mit Kabinetten und Ausstellungsräumen auf der einen Seite und großen öffentlichen Lufträumen auf der anderen Seite. Terrassen, Lichthöfe und die große Museumshalle durchbrechen im Inneren die geradlinige Struktur, ermöglichen abwechslungsreiche Rundgänge und überraschende Sichtverbindungen. Durch die gläserne Fassade bleibt der Besucher bei seinem Rundgang in ständiger Verbindung zur Stadt. Vier Eingänge - vom Brühl, von der Reichstraße, von der Böttchergasse und von der Katharinenstraße - öffnen das Haus nach allen Seiten. Am 7. Juni 2000 war die Grundsteinlegung für diesen ersten großen Kunst-museumsneubau in den neuen Bundesländern. An den Kosten von rund 75 Millionen Euro beteiligen sich der Bund und der Freistaat Sachsen mit jeweils 15 Millionen Euro. Das neue Museum ist 78 Meter lang, 41 Meter breit und 36 Meter hoch. Die Gesamtfläche beträgt 16.700 Quadratmeter, die sich auf ein Untergeschoss, drei Ober- und fünf Zwischengeschosse verteilen. Etwa 7.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche stehen zur Verfügung. Das neue Haus bietet zudem Platz für die verschiedenen Funktionsbereiche wie Depot, Restaurierung, Werkstätten, Verwaltung, Café, Buchladen und Bibliothek. Die wertvolle Graphische Sammlung erhält wieder ein Kabinett für Ausstellungen, das den besonderen Anforderungen des Papiers Rechnung trägt und die Museumspädagogik einen eigenen Bereich für Bildbetrachtung und praktisches Arbeiten. Den besonderen klimatischen Anforderungen eines Bildermuseums wird durch eine innovative und energiesparende Bauweise - die sog. Bauteilaktivierung - entsprochen. Die Bauarbeiten wurden am 30. April 2004 beendet. Es folgten der Umzug aus dem Interimsquartier, die Einrichtung der Funktionsbereiche und die neue Hängung der Sammlung. Am 4. Dezember 2004 wurde das neue Museum feierlich eröffnet. Info-Telefon für Gruppenführungen: (0341)21699914