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Picturing Germans in Russian and Soviet Movies

06/11/2005, 11:00 h
miscellaneous
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur, Berlin  


Seminar zum Thema "Bilder der Deutschen im sowjetischen und russischen Film". Seminarleitung: Dr. Hans-Joachim Schlegel, Filmhistoriker und -kritiker.

 
Entrance: 5,00.


Poland and Germany - Symposium

06/02/2005, 9:00-18:00 h
experts/seminar
Berliner Rathaus, Berlin  


Die Tagung aus Anlass des 60. Jahrestages des Kriegsendes 1945 richtet sich an Lehrkräfte aus Polen und Deutschland. Sie verfolgt als übergeordnetes Ziel, den Dialog, die Verständigung und die Kooperation zwischen den beiden Völkern zu fördern. Multiperspektivität ist Organisationsprinzip. Die Tagung findet im Rahmen der trilateralen Zusammenarbeit der Länder Berlin und Brandenburg sowie der Wojewodschaft Großpolen statt. Das LISUM veranstaltet die Tagung im Rahmen ihres Auftrags zur Lehrerfortbildung und im Hinblick auf den Schwerpunkt Demokratieerziehung und interkulturelle Bildung. Beabsichtigt ist, gemeinsam mit Pädagogen aus Polen und Deutschland zu erörtern, wie die Zusammenarbeit im Bildungsbereich angesichts der Dynamik des europäischen Integrationsprozesses vertieft werden kann. Es geht insbesondere darum, die Kenntnisse über die Geschichte und Gegenwart des Nachbarlandes zu fördern, einen multiperspektivischen Ansatz im deutsch-polnischen Dialog zu entwickeln sowie konkrete Anregungen für Unterrichtende in ihrer interkulturellen Bildungsarbeit anzubieten.

Zur Tagung sind insgesamt 120 Lehrerinnen und Lehrer aus Berlin, Brandenburg und Polen (jeweils 50 Lehrkräfte) eingeladen. Zielgruppe sind insbesondere Lehrkräfte, die an ihren Schulen deutsch-polnische Kooperationen, bilinguales Lernen und interkulturelle Bildung verstärken wollen. Geplant sind Fachreferate, Podiumsdiskussionen und Workshops zu Themen der deutsch-polnischen Beziehungen und Fragen der europäischen Integration mit dem praktischen Ziel, Lehrern zu helfen, deutsch-polnische Kooperationen an den Schulen aufzubauen und Kontakte mit außerschulischen Partnern zu vermitteln.
Partner und Förderer der Tagung sind: Senatskanzlei Berlin (Europareferat), Botschaft der Republik Polen, Robert-Bosch-Stiftung, Deutsch-Polnisches Büro/Posen, Freunde und Förderer des LISUM e. V., DeutschlandRadio Berlin, Deutsch-Polnische Gesellschaft, Berlin Tourismus Marketing GmbH, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Tagungsablauf:
Begrüßung durch die Staatssekretärin Monika Helbig, Beauftragte des Landes Berlin beim Bund und Europabeauftragte
· N.N., Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, Berlin
· Staatssekretär Martin Gorholt, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Brandenburg (angefragt)
- 9.30 Uhr Einführungsreferat: Zur Geschichte und Perspektiven der deutsch-polnischen Beziehungen: Prof. Dr. Klaus Ziemer (Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau)
- 10 Uhr Podiums-Diskussion zu ausgewählten Fragen der deutsch-polnischen Nachbarschaft (Geschichte der deutsch-poln. Beziehungen, Autostereotype - Heterostereotype, Polen und Deutschland im neuen Europa, Konfliktfelder) mit Prof. Dr. Klaus Ziemer, Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau, Adam Krzeminski, Publizist, Warschau, Dr. Jan Rydel, Botschaft der Republik Polen, Berlin, Prof. Dr. Philipp Ther, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und Robert Baag, DeutschlandRadio (Moderation).
-13.30-16.45 Uhr Workshops zu folgenden Themen:
- Studien- u. Gedenkstättenfahrten, Prof. Dr. Norbert Weber, Technische Universität Berlin, Tomasz Kranz, Gedenkstätte Majdanek, angefragt, Dr. Wolfram Meyer zu Uptrup, Brandenburg
- Interkulturelles Lernen, Polnischunterricht, deutsch.-poln. Schulpartnerschaften mit Dr. Roland Jerzewski, Deutsch-Polnischer Koordinator Berliner Schulen, Petra Weißflog, Brandenburg, N.N., Polen
- Der Zweite Weltkrieg in der Erinnerung von Polen und Deutschen mit Christoph Hamann, LISUM Berlin, Dr. Beate Kosmala, Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin, · Dr. habil. Jerzy Kochanowski, Deutsches Historisches Institut Warschau
- Polen und Deutsche in den Medien mit Jacek Lepiarz, Polnische Presseagentur, Thomas Urban, Süddeutsche Zeitung, Michael Metto, LISUM Berlin
- Qualifizierung für Leben und Arbeit im deutsch-polnischen Verflechtungsraum mit Dr. Hans-Jürgen Lindemann LISUM Berlin, Prof. Dr. Tomasz Budnikowski, Polen
- 17-18 Uhr Berichte aus den Workshops - Abschlussdiskussion mit Prof. Dr. Norbert Weber, Technische Universität Berlin, Dr. Roland Jerczewski, Gabriele-von-Bülow-Gymnasium Berlin, Dr. Meyer zu Uptrup, Ministerium für Bildung, Brandenburg, Michael Metto, LISUM Berlin, Dr. Hans-Jürgen Lindemann, LISUM Berlin, Christoph Hamann, LISUM Berlin.



Policy of Guilt

02/24/2005-02/26/2005, 10:00-13:00 h
experts/seminar
Zeughauskino, Berlin  


Eine Tagung des Hamburger Instituts für Sozialforschung in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum, Berlin. Die Tagung läuft im wissenschaftlichen Begleitprogramm zur Ausstellung" Mythen der Nationen. 1945 - Arena der Erinnerungen". Begrüßungsrede: Hans Ottomeyer (Berlin), Eröffnungsvortrag: Adam Krzeminski (Warschau), Moderation: Etienne Francois (Paris, Berlin). Eröffnung am Donnerstag, den 24.02.05, 18 Uhr.

Anmeldung zur Tagung im Tagungsbüro unter Tel. 030.20 30 41 51, Fax 030 20 30 41 52 oder email tagungsbuero@dhm.de.

 
Entrance: 5,00.



Prag, 27. Mai 1942, 10.35 Uhr - Das "Heydrich-Attentat"

12/08/2005-04/30/2006
exhibitions
Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin  


Am Mittwoch, den 27. Mai 1942 traf Reinhard Heydrich, den maßgeblichen Vorbereiter des Holocaust und Schlüsselfigur des Staatsterrors im Dritten Reich, um 10.35 Uhr in einer Haarnadelkurve im Prager Vorort Liben eine Handgranate. Acht Tage später erlag er seinen Verletzungen. Die Liquidierung des "Stellvertretenden Reichsprotektors für Böhmen und Mähren" erfolgte durch zwei Feldwebel der tschechoslowakischen Exilarmee: Jan Kubis und Josef Gabcík. Wer die Attentäter waren, was sie bewegte, von wem sie beauftragt waren, wie ihre Aktion im Einzelnen organisatorisch, vor allem technisch, verlief und welche Folgen sie hatte - das sind die zentralen Themen der Sonderausstellung des Militärhistorischen Instituts Prag im Deutschen Technikmuseum Berlin.

Die Ausstellung " Prag, 27. Mai 1942, 10.35 Uhr - Das 'Heydrich-Attentat'", die unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Tschechischen Republik steht, dokumentiert eingehend die grausamen Vergeltungsmaßnahmen der Nationalsozialisten: die Vernichtung der Bergarbeitersiedlung Lidice und des böhmischen Dorfes Lezáky und den Blutzoll, den die zahlreichen Helfer der Attentäter sowie eine kleine und mutige orthodoxe Kirchengemeinde in Prag zahlen mussten.

Die Ausstellung versteht sich als ein detaillierter Beitrag zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs und zeigt eindringlich auf, wie bedrängte, der Gewalt ausgesetzte Menschen sich mit Zivilcourage und Mut zur Wehr setzen können. Für das deutsche Publikum dürfte die tschechische Sicht auf die Person Heydrich, das Attentat und seine Folgen von besonderem Interesse sein. Angesichts des moralischen Drucks der Mächtigen sind gerade die Charaktereigenschaften der Machtlosen von entscheidender Wichtigkeit. Ein würdevolles Selbstbewusstsein, die Erkenntnis der eigenen Bedeutung und Verantwortung sind in der Position des Schwächeren Stärke. Diese moralischen Werte sollten die erste Waffe der Verteidigung des unterdrückten Menschen sein." (Nationale Gedenkstätte für die Opfer der Heydrichiade, Prag 2002.)

In der Tschechischen Republik erhielt die Ausstellung unter dem Titel "Anthropoid - Das Attentat", welche nunmehr erstmals außerhalb der Landesgrenzen gezeigt wird, im Frühjahr 2005 besondere staatliche Auszeichnungen.

Die Ausstellungsbereiche:
1. Die böhmische Krone und die Unabhängigkeit der Tschechoslowaken nach dem Ersten Weltkrieg. Die Münchner Verträge und die Okkupation der sudetendeutschen Gebiete 1938 sowie der Einmarsch der NS-Truppen 1939.
2. Die tschechoslowakische Exilregierung in London und die Organisation des zivilen Widerstands im "Protektorat Böhmen und Mähren".
3. Reinhard Heydrich - "Stellvertretender Reichsprotektor von Böhmen und Mähren", Chef der Geheimen Staatspolizei und des Reichssicherheitshauptamts. Die Organisation des Terrors und die Zerschlagung des Widerstands im "Protektorat Böhmen und Mähren".
4. "Anthropoid" - die tschechoslowakische Exilarmee, die Ausbildung und Vorbereitung von Fallschirmjägern in Schottland.
5. Der Beginn des militärischen Einsatzes "Anthropoid" und "Silver A", Dezember 1941. Die Feldwebel Jan Kubis und Josef Gabcík und ihr Auftrag zur Liquidierung von Reinhard Heydrich.
6. Der zivile Widerstand im "Protektorat Böhmen und Mähren".
7. Das Attentat auf Reinhard Heydrich am 27. Mai 1942 und sein Tod am 4. Juni 1942.
8. Die Heydrich-Herrschaft und der zivile Widerstand.
9. Die große Tat einer kleinen Gemeinde: die orthodoxe Kirche St. Kyrill und Methodius und die letzten Stunden der tschechoslowakischen Fallschirmjäger in der Krypta am 18. Juni 1942.
10. Gedenkfläche Lidice.
11. Kinosaal mit Dokumentationsfilm in deutscher und englischer Sprache.



Prag, 27. Mai 1942, 10.35 Uhr - Das "Heydrich-Attentat". Bewertung des Heydrich-Attentats

12/07/2005, 16:00 h
talks/discussions
Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin  


Die zweistündige Podiumsdiskussion widmet sich der Bewertung des Heydrich-Attentats aus tschechischer und deutscher Sicht vor historischem und aktuellem Hintergrund.

Podiumsgäste sind die Politikerin und Publizistin Dr. Antje Vollmer, Dr. Jaroslava Milotová, Direktorin des Instituts Theresien-städter Initiative, Michal Burian, stellvertretender Direktor des Militärhistorischen Instituts Prag und Dr. Andreas Wiedemann, Historisches Institut der Universität Düsseldorf/Prag.
Die Moderation erfolgt durch den dpa-Korrespondenten in Prag, Wolfgang Jung.



Pro memoria - 3. Internationale Woche der Menschenrechte in Neukölln

12/02/2005-12/10/2005
miscellaneous
Museum Neukölln, Berlin  


Zum dritten Mal wird im Bezirk Neukölln auf Initiative des Museums Neukölln eine Internationale Woche der Menschenrechte unter dem Motto: Pro memoria durchgeführt.

Am 10.12. 1948 verkündeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Auch heute, 57 Jahre danach, werden diese in vielen Teilen der Erde bedroht, permanent verletzt oder völlig außer Kraft gesetzt. Vor diesem Hintergrund wurde eine Veranstaltungsreihe entwickelt, die jeweils Anfang Dezember durchgeführt wird. Der Ansatzpunkt für das Gedenken an Verfolgung, Krieg und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist das Erinnern für die Zukunft.

Versucht wird, diese Woche in die Internationalität des Stadtteils einzubinden. In Neukölln leben Menschen aus mehr als 160 Nationen, viele von ihnen kommen aus Bürgerkriegsregionen und waren gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Ziel ist, dass Menschen generationsübergreifend und von unterschiedlicher Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. In diesem Jahr wird während der Veranstaltungen dazu aufgerufen, durch eine Spende das AKINDA-Netzwerk Einzelvormundschaft Berlin des Vereins XENION (Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.) zu unterstützen. Die AKINDA - Mitarbeiter kümmern sich um Flüchtlingskinder, die ihre Eltern verloren haben.



Pro memoria: 3. Identity Talk mit Gößwald und Kees

12/09/2005, 19:00 h
talks/discussions
Museum Neukölln, Berlin  


Peter Kees, Künstler, und Udo Gößwald, Museumsleiter, unterhalten sich mit Christiana Wehrspohrn, Inhaberin des westafrikanischen Pubs "Home Touch", Anes Kafedzic, Oberschüler aus Friedenau, Claudia Schippel, Projektleiterin AKINDA, Xenion und Sabour Zamani, Afghanisches Kultur- und Kommunikationszentrum e.V. über Identitäten, Projekte und bürgerschaftliches Engagement.

Anmeldungen erbeten.

 
Entrance: frei.



Pro memoria: Den Tagen, die kommen, gewachsen sein.

12/06/2005, 19:00 h
readings/lectures
Museum Neukölln, Berlin  


Das Leben der Zenzl Mühsam in Briefen und Dokumenten

Vortrag von Uschi Otten, Regisseurin, Autorin, Mitherausgeber der Briefe Zenzl Mühsams bei der Erich-Mühsam-Gesellschaft

Zenzl Mühsams (1884-1962) Lebensgeschichte ist über lange Etappen die Leidensgeschichte einer unbeugsamen Frau, die ein Opfer von Verfolgung und Willkür dreier Diktaturen wurde. Als Gefährtin des anarchistischen Revolutionärs und Publizisten Erich Mühsam teilte sie mit diesem ein Ziel: die von Gewalt und Unterdrückung befreite Menschheit. Bis zum Machtantritt der Nazis und Mühsams Verhaftung 1933 führte das Paar in der Dörchläuchtingstraße 48 in Berlin-Britz ein offenes Haus für alle linksoppositionellen Kräfte. Nach Mühsams Ermordung im KZ Oranienburg (1934) ging Zenzl ins Exil, wo sie schnell zwischen alle Fronten geriet. In der Sowjetunion wurde sie wegen "konterrevolutionärer Aktivitäten" und "antisowjetischer Propaganda" zu Verbannung und Zwangsarbeit verurteilt, die auch nach dem Krieg noch nicht beendet waren. 20 Jahre Emigration bedeuteten für sie nahezu 20 Jahre Gefängnis, Straflager und Verbannung. Erst 1955 durfte sie das Land in Richtung DDR verlassen. Auch hier fand die "widerborstige Witwe“"keine Ruhe vor erneuter Demütigung und Repressalien durch die Staatssicherheit.

Besonders auch für Oberschüler empfohlen. Anmeldungen erbeten.

 
Entrance: frei.



Pro memoria: Der Völkermord an den Armeniern

12/02/2005, 19:30 h
readings/lectures
Museum Neukölln, Berlin  


Vortrag von Recep Marasli, Publizist
Der Vortrag wird in türkischer Sprache gehalten und ins Deutsche übersetzt.

Eröffnungsveranstaltung der 3. Internationalen Woche der Menschenrechte in Neukölln

Begrüßung: Wolfgang Schimmang, Bezirksstadtrat für Bildung, Schule und Kultur

In diesem Jahr jährte sich der durch die Jungtürkische Bewegung begangene Völkermord an den Armeniern zum 90. Mal. Vor dem Hintergrund der vor zwei Monaten in Istanbul stattgefundenen Armenienkonferenz wächst der Druck gegen die kategorische Verneinung des Genozids in der Endphase des Osmanischen Reiches 1915-1917 durch die offizielle türkische Politik.

Der kurdische Publizist Recep Marasli ist ein ausgewiesener Kenner der türkischen Geschichte. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge über die Menschenrechtsverletzungen gegenüber den ethnischen Minderheiten in der Türkei. In der Türkei saß er viele Jahre als politischer Häftling im Gefängnis. Heute lebt er in Berlin. Seine Fluchtgeschichte wird in der Ausstellung: "Tiefe Spuren. Kriegsflüchtlinge 1945-2005" erzählt.

Anmeldung erbeten.

 
Entrance: frei.



Pro memoria: Tunnelflucht aus dem Sowjetischen Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen 1948. Endstation: Neukölln

12/03/2005, 16:00 h
readings/lectures
Museum Neukölln, Berlin  


Dr. Ines Reich, Gedenkstätte Sachsenhausen

Im Nov. 1948 gelang fünf Häftlingen des sowjetischen Speziallagers Nr.7 des NKWD die spektakulärste Flucht in der Geschichte des Lagers. Die als Tunnelflucht bekannt gewordene Befreiung endete in den Westsektoren. Einer der Häftlinge, der Heinersdorfer Fleischermeister Richard Vogel, konnte sich in Neukölln-Britz eine neue Existenz aufbauen.

Der Vortrag führt in die Geschichte des größten der insgesamt 10 Speziallager ein, die der sowjetische Geheimdienst NKWD in der SBZ/DDR eingerichtet hatte. Er stellt das Haftschicksal von Richard Vogel und seiner Flucht-Kameraden vor und erzählt die Fluchtgeschichte. Insgesamt hielt der NKWD etwa 60.000 Menschen in Sachsenhausen gefangen, von denen mindestens 12.000 in Folge der katastrophalen Haftbedingungen verstarben.

Anmeldung erbeten.

 
Entrance: frei.



Pro memoria: Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Neukölln - Kostenlose Stadtteilführungen für Schulklassen

12/07/2005
guided city tours
Berlin


Arbeiten am Multimedia-Gedenkort im Rathaus

Vormittags, Treffpunkt: Rathaus Neukölln, vor der Freitreppe mit Ursula Bach, Politologin, und Christa Jancik, Museumslehrerin.

Im Mittelpunkt des zweistündigen Programms stehen Biografien von Neuköllnerinnen und Neuköllnern aus dem Widerstand. Die Klasse wird geteilt: Während die eine Hälfte etwa eine Stunde mit Multimedia arbeitet, nimmt die andere Hälfte an einem kurzen Stadtrundgang zu den Widerstandsorten rund ums Rathaus teil. Danach wechseln die Gruppen.

Das Angebot richtet sich in der Regel an Klassen ab der 9. Jahrgangsstufe.



Project Babij Jar

05/08/2005, 11:00 h
music/concerts
Parochialkirche, Berlin  


Das Projekt "Babij Jar" im Rahmen der Einweihungsfeiern für das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas will den historischen wie den zeithistorisch-künstlerischen Implikationen gleichermaßen gerecht werden. Das Programm: Arnold Schönberg, "Kol Nidre" op. 39, NDR-Chor, Sprecher: Udo Samel

Johann Sebastian Bach, Matthäus-Passion, NDR-Chor

Dmitri Schostakowitsch, "Babij Jar", 13. Sinfonie b-Moll", op. 113, NDR-Chor

Die Aufführungen finden in deutscher, englischer, hebräischer und russischer Sprache statt.



Propaganda in Small Dimensions. Postage Stamp Designs of the NS-Regime

10/09/2005, 16:00 h
guided tours
Museum für Kommunikation Berlin, Berlin  


Start: 4 pm Address: Museum für Kommunikation Berlin Leipziger Straße 16 D-10117 Berlin-Mitte Fon +49 (0)30 202 94 0 Fax +49 (0)30 202 94 111 E-Mail: mk.berlin@mspt.de Public transport: U-Bahn U2 Haltestelle "Mohrenstraße" U2/U6 Haltestelle "Stadtmitte" Bus TXL, 148, 200


Rahel R. Mann

02/07/2005, 19:00 h
readings/lectures
Rathaus Schöneberg, Berlin  


Wir waren Nachbarn - 92 Biographien von jüdischen Zeitzeugen - Rahmenprogramm

Rahel R. Mann, eine Zeitzeugin aus Israel, überlebte als Kind versteckt in Berlin.

Im Alt-Schöneberger Saal



Readings - Laureates and Members of the Human Rights Award Jury about "Human Dignity"

09/19/2005-09/23/2005
commemorative ceremonies
Nürnberger Schulen  


Contact: menschenrechte@bga.stadt.nuernberg.de


Reconcile and Bear in Mind - 1945 - Two Writers, Two Sides

05/10/2005, 19:00 h
readings/lectures
Medien Galerie im Haus der Buchdrucker, Berlin  


Lesung in Kooperation mit dem Verband Deutscher Schriftsteller - Elfriede Brüning und Ruth Kraft: 1945 - Zwei Autorinnen, zwei Seiten.

Elfriede Brüning, geb. 1910 in Berlin, Arbeit als Sekretärin, 1930 Eintritt in die KPD, beginnt zu schreiben, illegale Arbeit im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller, Verhaftung, nach 1945 Journalistin, seit 1950 freie Schriftstellerin. Sie liest aus ihrer Biographie "Und außerdem war es mein Leben".

Ruth Kraft, geb. 1920 in Schildau, Arbeit als technische Rechnerin in der Heeresversuchsstelle Peenemünde, ab 1946 freie Mitarbeiterin beim MDR, Sender Leipzig und freie Schriftstellerin, Autorin von Kinder- und Jugendbüchern, Erzählungen und Romanen. Sie liest aus "Leben von der Pike auf".



Reconcile and Bear in Mind - Germans in the french Résistance

05/24/2005, 19:00 h
readings/lectures
Medien Galerie im Haus der Buchdrucker, Berlin  


Vortragsabend mit Gerhard Leo, DRAFD e.V., Ritter der französischen Ehrenlegion

Gerhard Leo, ehemaliger Résistancekämpfer in Frankreich, von Präsident Chirac zum Ritter der Ehrenlegion ernannt, schildert die Teilnahme von etwa tausend deutschen Antifaschisten an der französischen Widerstandsbewegung während des zweiten Weltkrieges. Deutsche klärten ihre Landsleute in Uniform über den verbrecherischen Charakter des Hitlerkrieges auf und kämpften in den Reihen der Partisanen. Ihr Beitrag zum Sieg über das Naziregime wird in Frankreich hoch gewürdigt und gehört zu den Grundlagen der Freundschaft zwischen beiden Völkern.



Reconcile and Bear in Mind - The Railway Battle

06/03/2005, 19:00 h
video/movies
Medien Galerie im Haus der Buchdrucker, Berlin  


"Die Schienenschlacht", René Clément, Frankreich 1945

"Die Schienenschlacht" (La Bataille du Rail) gehört zu den eindrucksvollsten Film-Dokumentationen über die französische Résistance. Die Eisenbahner spielten eine hervorragende Rolle im Kampf gegen die deutsche Besatzungsmacht: Streiks trotz drohender Todesstrafe, Sabotage und enge Zusammenarbeit mit den bewaffneten Einheiten der Résistance störten das Verkehrssystem der Wehrmacht in zunehmendem Masse und legten es nach der Landung der Alliierten im Juni 1944 ganz lahm. Der Tribut, den die Eisenbahner dafür leisten mußten, war hoch: 730 Gefallene, 809 Ermordete, 1200 die nach der Deportation in die Konzentrationslager starben.



Reconcile and Bear in Mind - The year 1945

05/18/2005, 19:00 h
video/movies
Medien Galerie im Haus der Buchdrucker, Berlin  


"Das Jahr 1945", Karl Gass, DEFA 1985

Karl Gass, nach dem Krieg Wirtschaftsredakteur beim NWDR/Köln, 1948 Übersiedlung nach Berlin, wurde DER Wegbereiter und Meister des DEFA Dokumentarfilms. Einer seiner bekanntesten und meist gesehenen Filme ist "Das Jahr 1945". Mit bis dahin unveröffentlichtem Archivmaterial dokumentiert er die letzten 128 Tage des Zweiten Weltkrieges in Deutschland. Er zeigt die wesentlichen Kriegsschauplätze, die Lage der deutschen Bevölkerung und erklärt die Hintergründe, die zur Bildung zweier deutschen Staaten führten.
Karl Gass wird zur Aufführung des Films anwesend sein.



Reconcile and Bear in Mind - War Crimes of Wehrmacht and SS in France

05/09/2005, 19:00 h
readings/lectures
Medien Galerie im Haus der Buchdrucker, Berlin  


Vortrag von Prof. Dr. Ahlrich Meyer, Politikwissenschaftler

Prof. A. Meyer lehrte bis vor kurzem an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg und ist international anerkannter Experte für die deutschen Kriegsverbrechen in Frankreich. Er hat die These widerlegt, die deutsche Okkupation im Westen sei eher human gewesen: Es ist vor allem die enge Verknüpfung der Repressionsmaßnahmen des Militärbefehlshabers mit der Deportation der Juden aus Frankreich, die die Vorstellung einer moderaten westeuropäischen Linie der Wehrmacht bereits ab Ende 1941 hinfällig macht. (Buchtitel: Repression und Kriegsverbrechen, Berlin 1997).



Reinickendorf and the Defence Industry

05/27/2005-01/29/2006
exhibitions
Heimatmuseum Reinickendorf, Berlin  


Heimatmuseum Reinickendorf Alt-Hermsdorf 35 13467 Berlin Fon 030/4044062 Entry fee: 1 €/red. 0,50 €

 
Entrance: 1,00. Ermäßigt 0,50.

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